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Manado 2007 Als wir Manado Ende 2006 wieder besuchen, erkennen wir die Hauptstadt Nordsulawesis kaum wieder. 
 
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Geografische Übersicht

Indonesien

Die äquatoriale Inselkette Indonesiens bildet den Staat mit der größten Fläche und den meisten Einwohnern Südostasiens. Mit rund 240 Millionen Menschen stellt er die viertgrößte Nation der Welt dar.

Indonesiens Staatsgebiet ist extrem strukturiert und morphologisch sehr unterschiedlich. Nach den letzten Satellitenzählungen besteht es aus ungefähr 18.000 Inseln, von denen nur rund 7.000 bewohnt sind.

Indonesien Übersichtskarte

Das indonesische Archipel ist geologisch gesehen sehr jung. Durch die Kontinentaldrift der asiatischen und australischen Platten ist die Region Indonesiens geologisch sehr instabil. Erdbeben und Vulkanausbrüche begleiten die Geschichte des Landes bis in die Gegenwart. Am 26. Dezember 2004 traf ein von einem starken Seebeben verursachter, extrem zerstörerischer Tsunami die Küsten von Sumatra am schlimmsten, bevor er die Strände vieler anderer Länder verwüstete. Die Riesenwellen kosteten bis zu 300.000 Menschen das Leben.

Die zahllosen Vulkane charakterisieren einen Großteil der indonesischen Landschaft, während deren Asche die Grundlage für die fruchtbaren Böden liefert, die in vielen Regionen intensive landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Das Land hat weltweit die größte Anzahl an aktiven Vulkanen: 75 von 300 sind noch aktiv. Der höchste Vulkan ist der Gunung Kerinci auf Sumatra mit rund 3.805 Metern Höhe.

Sulawesi

Sulawesi, das vor der Unabhängigkeit Indonesiens Celebes genannt wurde, ist neben Sumatra, Java, Kalimantan und Irian Jaya eine der Hauptinseln des Inselstaates. Es liegt am Äquator und stellt mit etwa 190.000 Quadratkilometern Gesamtfläche die elftgrößte Insel der Welt dar.

Es besteht aus vier großen Halbinseln, die sich von einem vergleichsweise kleinen Landeskern nach Nordosten, Osten, Südosten und Süden ausdehnen und von den drei großen Meeresbuchten von Tomini oder Gorontalo, Tolo oder Tomaiki und Boni getrennt werden.

Wie der Großteil des indonesischen Nationalgebiets ist auch Sulawesi vulkanischen Ursprungs und daher hochstrukturiert und von sehr unregelmäßiger Form. Man findet Berge zwischen 3.000 und 3.500 Metern Höhe ebenso wie fruchtbare Ebenen. Sulawesis höchster Berg ist der Rantemario mit 3.440 Metern Höhe. Mit ungefähr 70 Prozent an Bergregionen stellt Sulawesi die gebirgigste Insel Indonesiens dar. Sie wird auf einer Küstenlinie von rund 6.000 Kilometern, der längsten in der Inselgruppe, von tiefen Meeren umgeben.

Sulawesi Übersichtskarte

Im Westen grenzt Sulawesi an Borneo, im Norden an die Philippinen, im Süden an den Inselbogen von Flores, im Südosten an die Insel Timor und im Osten an die Molukken.

Sulawesi beherbergt die sechs indonesischen Provizen Gorontalo, Sulawesi Barat (Westsulawesi), Sulawesi Selatan (Südsulawesi), Sulawesi Tengah (Zentralsulawesi), Sulawesi Tenggara (Südostsulawesi) und Sulawesi Utara (Nordsulawesi).

Die Landschaft der Insel ist außerordentlich schön. Zusammen mit den kleinen Sunda-Inseln stellt sie die Übergangszone zwischen der asiatischen und der australischen Region dar, die auch als die Wallace-Linie bekannt und berühmt für einige Tierarten ist, die es nur in diesem Gebiet gibt.

Durch seine ausgedehnte Küstenlinie war Sulawesi nie ein isolierter Ort. Jahrhunderte lang haben Seefahrer Beziehungen zu der Insel gepflegt. Auf diesem Weg wurden Waren und Menschen, aber auch Ideen und Bräuche aus anderen Teilen der Welt importiert und umgekehrt in andere Regionen exportiert.

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